Bergsportverein Climbing Crocodiles e.V.
 
   
 
Geschichte des Klettervereins


Die Sektion Bergsteigen (anfangs Sektion Touristik) der Hochschulsportgemeinschaft (HSG) an der Karl-Marx-Universität Leipzig wurde am 21. April 1951 gegründet.
Seit dieser Zeit waren Kletterfreunde aus nunmehr vier Generationen unterwegs in der Bergen unserer Sächsischen Heimat, in ganz Deutschland und in vielen Ländern dieser Welt.

1952: Unter der Vorderen Gans 1953: Auf dem Blauen Horn

Von 1961 bis 1989 lagen die Reiseziele, den bekannten Umständen geschuldet, vor allem in den Gebirgen der Länder Osteuropas und natürlich in unserer Felsenheimat, dem Elbsandsteingebirge.
Viele bekannte Felskletterer waren, bedingt durch Studium oder Tätigkeit an der Leipziger Universität, Mitglieder unseres Sportvereins. Dazu zählt beispielsweise Heinz Urban, der zu den besten Freikletterern Ostdeutschlands in den fünfziger und sechziger Jahren gehörte.

In den achziger Jahren begann die nächste Generation aktiv zu klettern. Viele der Sportfreunde, die sich in diesen Jahren zu gemeinsamen Kletterfahrten fanden, waren auch Mitglieder anderer Sportvereine. Um trotzdem unter gleichem Namen in den Gipfelbüchern zu stehen, wurde "CC" gegründet.

Treffen der "Alten vom Berge" 1987
(Spitzer Turm - Löschnerwand)

Inzwischen sind viele neue Kletterfreunde dazugekommen, andere sind aus beruflichen Gründen aus Sachsen weggegangen.
Seit 1986 hatte unser Verein eine eigene Unterkunft im "Herzen" der Sächsischen Schweiz. Viele Kletterer und Bergfreunde aus der ganzen Welt waren dort zu Gast.
Wir erinnern uns an gemeinsame Kletterfahrten, Silvesterfeiern, Sonnenwenden, Ostern ...

Sowohl diese Kletterhütte als auch der Sportverein überlebten die "Wende". Aus der HSG wurde der Universitätssportclub Leipzig (USC), gegründet am 6. Juni 1990.

Im Nassen Grund, Frühjahr 1996 Im Bielatal, Frühjahr 1998

In der Urzeit, Sommer 2000 Wintersonnenwende 2004
Brand, September 2008

Das Jahr 2010 war dann ein Jahr des Umbruchs.

Nach fast 25 Jahren Nutzung wurde uns der Pachtvertrag für die Kletterhütte im Kirnitzschtal gekündigt. Damit gingen nicht nur 25 Jahre "Muehle" zu Ende, ein fester Teil unseres Lebens - für die junge Klettergeneration seit Kleinkindzeiten.

Eigentlich reicht die Tradition viel weiter zurück:
Den Ausgangspunkt an der Ostrauer Mühle nahmen bereits unsere Vorfahren - seit den 60er Jahren im "Bachschuppen" an der Kirnitzsch, danach mit Zelt auf dem Wiesenstreifen am Hang oder bei Frau Dürsch im Zimmer, seit Anfang der 80er Jahre auf dem Zeltplatz.

Wie es weitergegangen ist - mit der Muehle 2.0 und einem neuen Kletterverein - ist der nächste, noch zu schreibende Teil der Geschichte.

© Matthias Mann, 05.08.2015                   Impressum